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Digitalisierung der Nicht-Golzow-Filme von Barbara und Winfried Junge

Spendenaufruf

für eine DVD-Edition der besten  „Nicht-Golzow-Filme“ von Barbara und Winfried Junge

 

Wer weiß schon oder erinnert sich noch, dass Winfried Junge nicht nur die Langzeitchronik über die „Kinder von Golzow“ drehte, sondern auch 33 sehr verschiedene andere Filme, darunter den Spielfilm für Kinder: „Der tapfere Schulschwänzer“. Auch den gibt es sogar auf DVD, wie alle Golzow–Filme. Ansonsten sind diese anderen, von Insidern einfach nur „Nicht-Golzow-Filme“ genannt, noch nicht scheibchenweise für den Hausgebrauch zu erwerben.

 

Es ist auch für Golzow-Fans wichtig zu erfahren, dass die Junges in den vier Jahrzehnten darüber hinaus Ansehnliches zustande gebracht haben.

Winfried Junge selbst würde zumindest 13 Dokumentarfilme gern noch auf DVD anbieten lassen. Und hiervon wiederum drei, die gemeinsame Filme mit Barbara Junge sind.

 

Wenn die DDR ein Stück deutscher Geschichte ist und nicht nur eine „Fußnote“, dürfte bei wachsendem historischen Abstand das Interesse an dem, was sie war oder nicht war, zunehmen.

 

Seit den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts zeigen die Dokumentarfilme der Junges nun einmal Menschen des Alltags, wie es ihre Zuschauer sind, die sich mit ihren Lebenssituationen darin wieder erkennen. Da gäbe es Ernstes und Heiteres zu sehen, Schätzenswertes und Kritisierendes, Schwarzweißes und Farbiges, Kurzes und Längeres.

Als da beispielsweise wären:

 

  • Studentinnen an einer technischen Hochschule
  • Eisbrecher der DDR und Polens auf der Oder
  • den ältesten Sohn einer Arbeiterfamilie, der es vom Lokschlosser zum Flugkapitän brachte
  • eine Tanzschule und wie Jugend wirklich tanzt
  • den Tag der Einberufung wenig motivierter Wehrpflichtiger
  • Turbinenmonteure im ersten unterirdischen Kraftwerk der DDR im Erzgebirge
  • einen Berliner Lehrer und seine schwierige 6c, die er in den Griff zu kriegen versucht
  • oder Traktoristen, die sich auf ungarischen Äckern im Wettpflügen mit ihren Kollegen aus den sozialistischen Staaten messen.

 

Die Filme führen also ebenfalls ins Ausland, erzählen ab 1970 von Begegnungen, auch denen unserer Landsleute mit Menschen in Syrien und Somalia, bevor das friedliche Aufbauwerk nach dem Vorbild der sozialistischen Staaten, das auch die DDR unterstützte, ein Ende fand und die Länder im Chaos versanken.

1987/88 berichten Junges sogar in einer Koproduktion mit Großbritannien von Ihren Erkundungen in Newcastle/Nordengland, wo die Privatisierung und der Niedergang der traditionellen Industrien zu einer Arbeitslosigkeit von 26% führte. DDR-Bürgern waren die daraus erwachsenden Probleme damals noch fremd.

 

Und woran liegt es, dass es diese Filme noch nicht auf DVD gibt?

 

Ohne Frage würde die absolut MEDIEN GmbH, die alle Filme über die „Kinder von Golzow“ herausbrachte, auch die 13 Filme auf einer Doppel-DVD anbieten.

 

Aber bevor es dazu kommen kann, muss eine Hürde genommen werden:

Woher das Geld für die zuvor notwendige Digitalisierung der 35-mm-Filmkopien nehmen?

Da geht es um Zehntausende von Euro, die die DEFA-Stiftung als Sachwalterin des DDR-Filmerbes gegenwärtig nicht zur Verfügung hat oder allein zusammen bekommt.

 

Der Verein „Golzower für Golzow e.V.“ will nicht nur ein kleines Filmmuseum betreiben, sondern  darum zu Spenden aufrufen, um zu helfen, andere Facetten des Lebenswerkes der Junges erschließen zu lassen.

 

Wenn viele Brünnlein fließen, kann die DEFA-Stiftung in die Lage versetzt werden, die Voraussetzung für die Edition der 13 „Nicht-Golzow-Filme“ ab 2017 zu schaffen. Plan ist es schon.

 

Wir bitten also um Spenden, egal in welcher Höhe, auf das hierfür eingerichtete Konto:

 

Golzower für Golzow e.V.

IBAN:             DE83 1705 4040 3000 5385 25

Swift-BIC:     WELADED1MOL

Stichwort: Nicht-Golzow-Filme auf DVD

 

Die gute Tat wird natürlich bescheinigt (Anschrift bitte mitteilen) und wer einiges mehr spendet, als die DVD später kostet, der bekommt sie gratis.
 
Auch im Namen von Barbara und Winfried Junge dankt
der Verein „Golzower für Golzow e.V.“
 
gez. Ines Mischker
Vereinsvorsitzende
Golzow - Ort der „Kinder von Golzow“, Juni 2016
 
 
Der Verein beteiligt sich mit einer eigenen Spende und bedankt sich für bereits geleistete bei:
 
Hans-Ulrich Pönack (Pöni-TV)
 
Sparkasse MOL  Strausberg

 

Dr. Henning Reineke

 

Bert Winkler
 
Sebastian Reck

 

Roman Szewczuk
 
M. Francois Genton

 

Daniel Simmert

 

 

den anonymen  Spendern
 
sowie jenen Institutionen, die einen Förderbeitrag direkt an die DEFA-Stiftung überwiesen.